CBD und Autofahren

CBD bietet ein großes Potential in der Behandlung vieler Leiden. Doch was sollten Autofahrer beachten, wenn Sie CBD einnehmen und regelmäßig am Steuer sitzen. Dieser Artikel klärt auf.

M.Sc. Chemie und Geschäftsführer etoka
Zuletzt aktualisiert:  08.10.2021

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Autofahrer am Steuer
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Das sich CBD noch in einer rechtlichen Grauzone befindet, ist vielen Menschen nicht bewusst. Denn Cannabis sativa wird im Betäubungsmittelgesetz in Anhang I eindeutig zu einer Rauschdroge ohne medizinischen Nutzen erklärt. Und das obwohl genau diese Pflanze erfolgreich als Begleittherapie von Krebstherapien und Multipler Sklerose verwendet werden kann. Das ist schon mal ein Widerspruch und zusätzlich wird in der EU der Anbau von Nutzhanf geduldet und gefördert, welcher hauptsächlich CBD enthält. CBD kann für viele Menschen einen hohen medizinischen Nutzen haben, da ist es nur logisch, dass viele die Frage stellen wie es sich mit dem CBD Konsum und Autofahren verhält.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine medizinische Handlungsanweisung dar, er bietet lediglich einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Mit zuverlässigen Quellenangaben ist sichergestellt, dass die hier gemachten Angaben dem aktuellen Wissen der Hanfforschung entsprechen. Bitte informieren Sie sich über unseren Haftungsausschluss.

Inhaltsverzeichnis

CBD und Autofahren in Deutschland

Im Kontext zum Autofahren ist vor allem die rechtliche Seite von CBD von Belang. Denn hier drohen die meisten Repressionen bei Nichteinhalten der deutschen Gesetze im Straßenverkehr. CBD ist selbst nicht psychoaktiv und es geht keine akute Gefahr bei regelmäßigen Konsum von CBD für andere Beteiligte im Straßenverkehr aus.

CBD ist kein Betäubungsmittel

Cannabidiol (CBD) Öl ist ein Pflanzenextrakt, der keinen Einfluss auf das Bewusstsein hat und nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterliegt. Die Fahrtüchtigkeit wird nicht beeinflusst, was auch schon in Untersuchungen gezeigt wurde. CBD Produkte müssen eine strenge Grenze von unter 0,2% THC einhalten.[1]

CBD ist legal und nicht psychoaktiv

Es ist sehr wichtig, dass CBD und THC nicht verwechselt werden, denn THC kann die Fahrtüchtigkeit beeinflussen und der Konsum ist illegal. Lediglich verschwindend geringe Spuren sind erlaubt. CBD wird jedoch aus THC armen Pflanzen gewonnen, sogenannter EU Nutzhanf.[2]

Verliert man durch CBD seinen Führerschein?

Hier muss man ganz klar Nein sagen! CBD ist legal und beeinträchtigt nicht die Fahrtüchtigkeit. Es wirkt nicht psychoaktiv und besitzt keinerlei Auswirkungen auf die Reaktionszeit. CBD wird zwar aus der Cannabispflanze gewonnen, aber Cannabis ist nicht gleich Cannabis. Denn es gibt Nutzhanfsorten die vollkommen legal zur Rohstoffgewinnung und zu Nahrungszwecken angebaut werden dürfen. Aus den Blüten dieser Pflanzen wird CBD gewonnen. Die offiziellen EU Nutzhanfsorten enthalten sehr wenig THC, da sichergestellt werden muss, dass diese nicht berauschend wirken. Somit sind diese Pflanzen legal und werden als Nutzpflanzen kultiviert. Es gibt allerdings auch Hanfsorten, die sehr viel des illegalen Stoffes THC enthalten. Diese Pflanzen sind verboten und werden strafrechtlich überwacht. Auch wenn beide Züchtungen auf die gleiche Pflanze zurückgehen, handelt es sich aus rechtlicher und pharmakologischer Sicht um sehr unterschiedliche Arten.[1]

CBD Nutzhanf vs. THC-haltiges Marijuana

THC-haltiges Marijuana ist im Gegensatz zum beschriebenen Nutzhanf ein anderer Fall, denn es untersteht dem Betäubungsmittelgesetz. THC ist der Inhaltsstoff aus dem Marijuana, der psychoaktiv ist und für die berauschende wirkung verantwortlich ist.[3] Der Konsum von THC-haltigem Marijuana und gleichzeitiges Autofahren ist nicht nur verboten, sondern hat auch Einfluss auf die Reaktionsfähigkeit. Daher ist es wirklich grob fahrlässig unter dem Einfluss von THC am Steuer zu sitzen. In der folgenden Tabelle sind die juristischen und medizinischen Eigenschaften von CBD Nutzhanf und illegalen THC Cannabis gegenübergestellt.

Vergleich der Cannabissorten CBD haltiger Nutzhanf und THC haltiges Marijuana

Sorte CBD Nutzhanf THC haltiges Marijuana
Pflanzengattung Cannabis sativa Cannabis sativa
Hauptinhaltstoffe CBD, Terpene, Flavinoide THC, Terpene, Flavinoide
Rechtsstatuts kein Betäubungsmittelstatus[4] Betäubungsmittel der Klasse I[5]
psychoaktiv nein[6] ja[7]

CBD ist ein medizinisch wertvoller Stoff

CBD hat viele positive Eigenschaften, wie die Hemmung von Entzündungsprozessen, Entspannung, antioxidative Wirkung und die mögliche Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens.[8] Daher wird es von immer mehr Menschen zur Therapie von verschiedenen Erkrankungen wie Depressionen, Schlafstörungen und Schmerzen ausprobiert. Aufgrund der allgemeinen Verwechslungsgefahr zu verbotenen Cannabisprodukten stellen sich einige Verbraucher zurecht die Frage, ob eine Gefahr für den Führerschein besteht? Es gibt keine, solange das Produkt unter 0,01% THC enthält. Nicht einmal wenn man jeden Tag CBD Öl über einen längeren Zeitraum zu sich nimmt.[7]

Fragen und Antworten: CBD und Autofahren in Deutschland

Wie sieht es aus mit CBD Öl in der Probezeit?

Nachdem man sein Führerschein gemacht hat, ist man erstmal 2 Jahre in der Probezeit. In der Probezeit gelten für einige Dinge besonders strenge Regelungen wie zum Beispiel für den Blutalkoholgehalt 0,0%.[9] Für CBD Öl gelten keine Sonderregelungen dieser Art. Jeder der am Straßenverkehr teilnimmt, darf CBD nehmen.

Gefährdet man andere im Straßenverkehr durch den Konsum von CBD?

Es ist sehr wichtig, dass man sich eine Sache klar macht, auch wenn CBD legal ist. Das europäische Gericht hat CBD erst vor kurzen diesen Status zugestanden. Und zwar in einem Urteil vom 19. November 2020 EuGH: Cannabidiol (CBD) ist kein Betäubungsmittel.[4] CBD ist aber weiterhin noch juristisches Neuland und die Gesetzgebung entwickelt sich permanent weiter. Wichtig ist, dass CBD Produkte eine strenge Grenze bezüglich des Rest THC Wertes nicht überschreiten dürfen. Dieser beträgt in Deutschland 0,2% und seriöse Händler lassen Ihre Produkte von unabhängigen Laboren prüfen und machen die Analysenzertifikate öffentlich.[5] Falls Sie sich dennoch unsicher sind kann man auf Produkte ausweichen, die besonders niedrige THC Werte von unter 0,01% THC Restgehalt haben. Auch wenn in den verfügbaren CBD Produkten immer ein geringer Restanteil der verbotenen Substanz zurückbleibt, ist dieser so klein, dass es keine Auswirkungen auf das Bewusstsein gibt. Hierbei ist interessant, dass in einigen Studien CBD eine gegensätzliche Wirkung zu THC zugeschrieben wird.[10] Hinweis: Es ist empfehlenswert, dass man die Ersteinnahme von CBD nicht vor langen Autofahrten macht, da es durch die Beruhigung zu Müdigkeit kommen kann. Es kann auch immer zu möglichen Nebenwirkungen kommen, wo wir unseren Artikel zu CBD Öl Nebenwirkungen empfehlen.

Löst CBD Öl ein Drogentest aus?

Diese Frage lässt sich leicht beantworten, wenn man weiß was bei so einem Test alles überprüft wird. Generell kann man sagen, dass es zwei Testverfahren gibt. Zum einen den Schnelltest, der unmittelbar bei einer Verkehrskontrolle durchgeführt werden darf, und zum anderen den Bluttest, der oftmals nach einem positiven Schnelltest gemacht wird. Im Schnelltest können Beamte über Wisch- oder Urintests feststellen, ob Spuren von illegalen Rauschmitteln vorhanden sind. Der Bestandteil von Cannabis, der als Betäubungsmittel gilt, heißt THC. Dieser Stoff wird im Schnelltest nachgewiesen und das gleich auf zwei verschiedene Arten, aktives THC und das Abbauprodukt THC-COOH (11-Carboxy-THC). Wenn ein Mensch einen Anteil von THC-COOH im Blut hat, ist dies ein Indiz dafür, dass er regelmäßig THC konsumiert. Sollte ein Schnelltest positiv ausfallen, wird es danach immer zu einem Bluttest kommen. Der Bluttest ist sehr genau und es lässt sich sogar feststellen wieviel von welcher Substanz noch im Blut nachweisbar ist. Die Frage ob ein CBD Öl den Drogenschnelltest nun positiv auslöst lässt sich so beantworten: CBD kann im Schnelltest nicht gemessen werden. Dieser schlägt nur auf THC und THC-COOH an. CBD kann den Test nicht positiv auslösen.

Was ist mit dem Restgehalt an THC den jedes Vollspektrum CBD ÖL natürlicherweise enthält?

Jedes Vollspektrum Öl enthält immer ein geringen Anteil an THC. Dieser ist in Deutschland für Nutzhanfsorten auf 0.2% festgelegt und dies nehmen die Hersteller als Maximalwert für ihre Öle. Diese Mengen sind nicht ausreichend, um nach dem Konsum einiger Tropfen (zum Beispiel 10 Tropfen pro Tag) des Öls einen Schnelltest positiv ausschlagen zu lassen. Hinweis: Sollte man in einer Polizeikontrolle einmal gefragt werden oder gar direkt aufgefordert werden einen Schnelltest zu machen, muss man dem nicht Folge leisten. Der Schnelltest ist freiwillig. Die Polizei weiß jedoch, dass sich dieser Tatsache nur wenige Bürger bewusst sind und versucht den Anschein zu erwecken, dass dem nicht so ist.

Was ist mit den Spuren von THC im CBD-Produkt?

Kann man durch die tägliche Einnahme von CBD Tropfen, die unter 0,2% THC enthalten, trotzdem irgendwann positiv werden, wenn sich das THC im Körper “anstaut”? Um dies zu erreichen, müsste man mehrere Milliliter eines CBD Öls täglich zu sich nehmen. Diese Mengen sind weit über den empfohlenen Tagesdosen und deutlich überdosiert und damit auf keinem Fall zu empfehlen. Mit den normalen Mengen von bis zu 15 Tropfen am Tag erreicht man diese Mengen nicht.

Was ist wenn das CBD Öl verunreinigt ist?

CBD Öl kann durchaus mit zu hohen Mengen an THC verunreinigt sein. Diese Gefahr besteht vor allem bei unseriösen Herstellern, die keine Analytik betreiben. Ein Qualitätsmerkmal von CBD Produkten sind die Analysenzertifikate, die ein Händler immer zugänglich und zu jeder Charge durchführen sollte. Diese zeigen den THC Wert an und so kann man sich sehr schnell einen Überblick verschaffen, was man für ein Öl zu sich nimmt.

Gibt es CBD Öl mit besonders niedrigem THC Wert ?

Es gibt besondere CBD Produkte, die sehr niedrige THC Werte erreichen, und trotzdem noch ein gutes Cannabinoidspektrum besitzen. Aus diesen Ölen wird das THC mit speziellen Methoden (Chromatographie) entfernt. Das ist natürlich aufwendig und daher spiegelt sich dies in etwas höheren Preisen wieder. Aber für jemanden, der kein Risiko im Falle einer Verkehrskontrolle eingehen möchte, und die Vorteile von CBD für sich nutzen will, ist dieses Produkt möglicherweise genau das Richtige.

Darf ich CBD Öl im Ausland mitführen?

In Deutschland gibt es von behördlicher Seite eine gewisse Toleranz gegenüber CBD Produkten. Einige Länder wie Österreich und die Schweiz sind CBD Produkten gegenüber sogar noch offener. Andere wie zum Beispiel Frankreich und Osteuropa sind CBD gegenüber nicht so tolerant. Man sollte sich bei Reisen ins Ausland genau informieren wie die jeweilige Handhabung des Themas vor Ort praktiziert wird. Wenn ein Zweifel besteht das CBD Produkte legal sind, sollte man darauf verzichten es mitzuführen.

Wie lange bleibt CBD im Körper?

CBD hat bei regelmäßiger Einnahme eine Halbwertszeit von 18-32 Stunden. Das heißt nach einer Verabreichung von CBD sind nach 18-32 Stunden noch die Hälfte der eingenommenen Dosis im Körper vorhanden.  Demnach kann es bis zu 5 Tage dauern bis kein CBD mehr im Körper ist. Dies stellt kein Problem dar, denn der CBD Konsum ist legal und erlaubt.

Die eingenommene Menge

Wer regelmäßig viel CBD einnimmt, der benötigt auch mehr Zeit, um die eingenommene Menge wieder abzubauen. Da die Halbwertszeit bei CBD recht hoch ist, kommt es langsam zu einer Anreicherung von CBD im Körper.

Wie häufig nimmt man CBD ein

In einer praktischen Untersuchung wurde getestet, ob CBD sich im Körper wie in einem Depot speichert. Um diese Vermutung zu prüfen, wurden Versuchspersonen in einer Studie sehr hohe Tagesdosen von 700 mg verabreicht. Nach 6 Wochen der täglichen Einnahme wurde diese gestoppt und nach einer weiteren Woche ohne Einnahme von CBD wurde der CBD Wert im Blut gemessen. Bereits nach einer Woche waren nur noch sehr geringe Mengen im Blut nachweisbar.[11]

In welcher Darreichungsform wird CBD eingenommen

Es hat natürlich einen großen Einfluss, welche Mengen man zu sich nimmt, aber auch wie man CBD zu sich nimmt. Unsere Leber wird ein Großteil des CBD verstoffwechseln bevor es in unseren Blutkreislauf gelangt. Die Leber ist für den sogenannten First Pass Effekt zuständig, dem oral aufgenommene Medikamente genauso zum Opfer fallen wie CBD. Die Leber reduziert durch biochemische Prozesse die Menge an Substanz, die in den Körper aufgenommen wird. Daher wird oftmals auch empfohlen, dass CBD Öl unter die Zunge getropft wird, denn so kann der Stoff direkt über die Schleimhaut ins Blut gelangen und wird nicht durch den First Pass Effekt verstoffwechselt. Eine andere Möglichkeit den First Pass Effekt zu umgehen, ist es CBD zu vapen. Die Lunge lässt Substanzen ähnlich wie die Schleimhaut passieren ohne diese zu verstoffwechseln.

Zusätzliche Einflüsse

Ihre Ernährung

Da sich CBD in fetthaltigen Milieus sehr gut verteilt, hat natürlich der Fettgehalt der Nahrung einen großen Einfluss auf die Menge von CBD, die in den Körper aufgenommen werden kann. Denn etwas Fett in der Nahrung erleichtert auch die Aufnahme von CBD. Dies gilt im Übrigen auch für fettlösliche Vitamine wie Vitamin D3.

Der Einfluss des Stoffwechsels

Die Geschwindigkeit mit der wir Menschen Substanzen verstoffwechseln und abbauen können, wird von vielen Dingen beeinflusst. Dazu zählt der allgemeine Gesundheitsstatus oder wie aktiv man während des Tages ist. Jemand mit viel Bewegung verbraucht mehr Kalorien und hat einen höheren Stoffwechselumsatz als jemand der zum Beispiel einer sitzenden Tätigkeit wie einem Bürojob nachgeht.

Medikamenteneinnahme

Zu guter Letzt gibt es noch einen weiteren Faktor, der den Abbau von CBD beeinflussen kann. Da CBD vor allem in der Leber verstoffwechselt wird, kann es sein, dass jemand zum Beispiel Medikamente nimmt, die die Funktion der Leber beeinflussen. Das muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein, aber ist wichtig zu wissen. Denn einige der häufig verordneten Blutverdünner werden über die gleichen Leberenzyme verstoffwechselt wie CBD und es ist nachgewiesen, dass die Einnahme von CBD und Blutverdünner zu einer wechselseitigen Beeinflussung führen kann.[11]

Zusammenfassung

CBD ist weder verboten noch psychoaktiv. Wie in Untersuchungen gezeigt wurde beeinflusst die Einnahme, weder die Zurechnungsfähigkeit, noch die Fahrtüchtigkeit. Abschließend kann man festhalten, dass obwohl die Rechtslage in Deutschland uneindeutig ist, gibt es doch einige Regeln an denen man sich orientieren kann. Hierzu zählt die Tatsache, dass CBD nicht zu den Betäubungsmitteln zählt und damit kein verbotener Stoff ist. Der Erwerb und der Konsum ist damit genauso gestattet wie das Autofahren während der Einnahme. Denn CBD übt keinen Einfluss auf das Bewusstsein oder die Reaktionsgeschwindigkeit aus, womit ein CBD Konsument kein Risiko für sich und andere im Straßenverkehr darstellt. Zudem ist ausgeschlossen, dass CBD allein den Drogenschnelltest positiv auslöst. Rechtlich von Bedeutung ist allerdings der THC Restwert, der in jedem Vollspektrum CBD Produkt noch vorhanden ist. Dieser unterliegt strengen Grenzwerten von 0,2% und muss unbedingt eingehalten werden. Bei seriösen Produkten wird dies durch Qualitätsanalytik sichergestellt. Bei Einhalten des Grenzwertes besteht keine Rauschgefahr und auch ein Drogentest wird nicht positiv anschlagen. Somit kann man CBD Öl mit einer Tageshöchstdosis von bis zu 15 Tropfen zu sich nehmen, ohne dass ein Risiko daraus entsteht.

Schlusswort

In Deutschland laufen die bürokratischen Mühlen sehr langsam und es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen bis die Politik Cannabis als echte Chance erkennt. Der Vorreiter ist hier Kanada. Durch kontrollierten Anbau wird ein neues umsatzstarkes Geschäftsfeld erschlossen, dass durch staatliche Vorgaben und freie Märkte, qualitative Produkte hervorbringt. Bis es in Deutschland soweit ist, können wir nicht sagen. Aber es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die starke Repression gegenüber Cannabis Nutzern abgeschwächt wird. Unsere Gesetze stammen aus einer Zeit, in der die vielen wissenschaftlichen Studien, die den Wert dieser Pflanze beweisen, noch nicht vorhanden waren. Die hier besprochenen CBD Produkte müssen rechtlich und medizinisch in einer eigenen Kategorie eingeordnet werden, sodass eine echte Rechtssicherheit hergestellt werden kann.

Quellen

  1. World Health Organization, Expert Comm. Drug Depend. 2018, 1, 4-7.
    CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report
  2. W. Notcutt et al., Anaesthesia 2004, 59, 440-452.
    Initial experiences with medicinal extracts of cannabis for chronic pain: results from 34 'N of 1' studies
  3. Marcel O. Bonn-Miller, Mallory J. E. Loflin; Brian F. Thomas, Research Letter 2017.
    Labeling Accuracy of Cannabidiol Extracts Sold Online
  4. Gerichtshof der Europäischen Union, Pressemitteilung 2020, 141, 20-22.
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 141/20 Luxemburg, den 19. November 2020
  5. Bundesamt der Justiz und für Verbraucherschutz, 1981, 1-58.
    Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln
  6. D. A. Argueta, C. M. Ventura, S. Kiven, V. Sagi, and K. Gupta, Frontiers in Pharmacology 2020, 11, 561.
    A Balanced Approach for Cannabidiol Use in Chronic Pain
  7. S. Pisanti et al., Pharmacology and Therapeutics 2017, 175, 133-150.
    Cannabidiol: State of the art and new challenges for therapeutic applications
  8. R. Linge et al., Neuropharmacology 2016, 103, 16-26.
    Glial Cells and Their Contribution to the Mechanisms of Action of Cannabidiol in Neuropsychiatric Disorders
  9. Bundesamt der Justiz und für Verbraucherschutz, 2020, 1-65.
    Straßenverkehrsgesetz (StVG)
  10. J. G. R. Thomas R. Arkell, Frederick Vinckenbosch, Richard C Kevin, Eef L. Theunissen, Iain S McGregor, Psychopharmacol 2018, 325, 2177-2186.
    Effect of Cannabidiol and Δ9-Tetrahydrocannabinol on Driving Performance, A Randomized Clinical Trial
  11. M. A. Huestis, R. Solimini, S. Pichini, R. Pacifici, J. Carlier, and F. P. Busardò, Curr. Neuropharmacol. 2019, 17, 974–989.
    Cannabidiol Adverse Effects and Toxicity

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