CBD Öl Hund

In diesem Artikel geht es um die Anwendung von CBD bei Haustieren insbesondere Hunden. Sie lernen, welche Wirkungen auf Haustiere belegbar sind und welche Möglichkeiten der Anwendung bestehen.

M.Sc. Chemie und Geschäftsführer etoka
Zuletzt aktualisiert:  07.07.2021

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CBD Öl Hund
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CBD ist ein Naturstoff, der viele bekannte und erforschte Effekte besitzt. Es sind viele Wirkungen bekannt bei Entzündungsprozessen wie Arthrose, Epilepsie, Nervosität und Angstzuständen oder Schlafproblemen. Für jeden Tierliebhaber ist es nur schwer zu ertragen, wenn es einem Tier schlecht geht. Aber es kommt darauf an zu wissen wie man helfen kann und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Wann und wie kann man CBD einsetzen und in welcher Menge sollte man es verabreichen? All diese Informationen sind wichtig, um Fehler zu vermeiden.
Hinweis: Dieser Artikel stellt keine medizinische Handlungsanweisung dar, er bietet lediglich einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Mit zuverlässigen Quellenangaben ist sichergestellt, dass die hier gemachten Angaben dem aktuellen Wissen der Hanfforschung entsprechen. Bitte informieren Sie sich über unseren Haftungsausschluss.

Inhaltsverzeichnis

CBD für den Hund

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Stoff aus der Hanfpflanze. Diese wird seit Jahrtausenden von vielen Heilkundigen wegen ihrer positiven Eigenschaften auf Mensch und Tier geschätzt. CBD erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit, denn es hat großes gesundheitsförderndes Potential. [1]

Aber nicht nur der Mensch kann von dieser Wirkung profitieren, sondern auch unsere treuen vierbeinigen Begleiter. Denn unsere Haustiere wie Hunde leiden an ähnlichen Zivilisationskrankheiten wie wir. Zum Beispiel Rheuma und Arthrose. Tiere sprechen auf CBD an wie Menschen es tun, denn auch unsere Erdmitbewohner besitzen wie wir ein Endocannabinoidsystem. CBD wirkt hier vor allem dadurch, dass es den Abbau unseres körpereigenen Endocannabinoids Anandamid verlangsamt. Somit können auch Hund und Katze von der beruhigenden, schmerz- und entzündungshemmenden Wirkung von CBD profitieren wie wir. Es gibt zum Beispiel Hunde, die ängstlich und aufgeregt sind, wenn sie im Auto sitzen müssen oder wenn es an Sylvester laut ist. Eine Einmalgabe von CBD Tropfen kann hier sehr einfach dafür sorgen, dass sich der Hund entspannt. Wie CBD genau wirkt und wie Ihr Hund am besten von der Wirkung von CBD profitieren kann, erfahren Sie in diesem Artikel.[1]

Warum CBD probieren ?

CBD stammt aus der Cannabispflanze und ist ein gut erforschter Naturstoff mit einem hohen Sicherheitsprofil. Aber welchen Vorteil haben unsere Haustiere von CBD? Neben der Sicherheit gibt es noch viele weitere Punkte die CBD zu einer natürlichen Alternative zu synthetischen Medikamenten machen. Die positiven Auswirkungen auf den Körper und den Geist sind in vielen Untersuchungen bewiesen worden und das nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Tier. [2]

Wenn Ihr Hund ernsthaft krank ist, sollten Sie in jedem Fall einen Tierarzt zu Rate ziehen. CBD ist eine sehr wirksame Unterstützung, aber kein Allheilmittel. Vor allem wenn Ihr Hund schon Medikamente bekommt, sollte mit dem Tierarzt gesprochen werden. Wir haften für keine der Handlungen, die Sie aufgrund des Artikels vornehmen. Dies ist nur zur Information und keine Beratung.

Was macht CBD im Körper?

Die Wirkungsweise von CBD lässt sich sehr gut verstehen, wenn man das Endocannabinoidsystem versteht. Dieses besteht aus den Endocannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2), den Endocannabinoiden und den Enzymen, welche die Endocannabinoide auf- und abbauen. Die CB1- und CB2-Rezeptoren befinden sich im gesamten Immunsystem, Nervensystem und Verdauungssystem.[3] So lässt sich erklären, warum CBD regulierend auf die Verdauung wirkt sowie bei chronischen Entzündungen wie Rheuma oder Arthritis helfen kann. Auch die beruhigende und milde antidepressive Wirkung lässt sich auf CB Rezeptoren im Nervensystem zurückführen.[4] Da Mensch und Hund beide ein Endocannabinoidsystem besitzen, können beide von der vielfältigen Wirkung profitieren.

Wie kann CBD unseren Haustieren helfen?

Da CBD sehr viele wertvolle medizinische Eigenschaften besitzt, kann es für unsere Haustiere genauso eine Unterstützung sein wie für uns. Wir können unseren Begleitern bei chronischen Schmerzen durch Rheuma oder andere Gebrechen im Alltag deutliche Linderung verschaffen. So kann auch ein älterer Hund eine deutlich höhere Lebensqualität erfahren. Auch wenn die Studienlage sich permanent verbessert, können wir heute schon sehr gut erkennen, dass CBD wirksam ist und nicht nur zur Gesunderhaltung, sondern auch zur Therapie von kranken Hunden geeignet ist. Da CBD direkt entzündungsbedingte Schmerzen hemmt, wirkt es einerseits symptomatisch durch die Schmerzhemmung und andererseits ursächlich durch die Reduktion von Entzündungswerten im Körper.[5]

CBD bei Angst, Nervosität und Aufregung

Sehr viele Studien geben Hinweise darauf, dass CBD vor allem bei Aufregung und Unruhe sehr wirksam sein kann. Dies gilt natürlich nicht nur für den Menschen, sondern auch für den Hund. Da muss man nur einmal an die Situation zu Silvester oder während der Autofahrt denken. Hier kann CBD vor allem durch seine beruhigenden und entspannungsfördernden Eigenschaften eine positive Wirkung erzielen. Gerade Situationen, in denen der Hund nicht einfach entfliehen kann, wie eine Autofahrt oder einem Feuerwerk können Panik und Unruhe auslösen. Wenn die ausgleichende Wirkung von CBD einsetzt, entspannt sich der Hund und die Stresshormone werden reduziert. So kann man auf natürliche Weise die Lebensqualität der Tiere verbessern. Es soll aber auf keinen Fall der Hund einfach ruhig gestellt werden und es bleibt immer eine Frage des richtigen Umgangs mit dem Problem. So kann man versuchen die Anzahl der Autofahrten auf ein mögliches Minimum zu reduzieren oder es dem Hund ermöglichen sich an Sylvester zurückzuziehen.[6]

CBD bei akuten und chronischen Schmerzen

Es gibt sehr viele CBD Produkte die gegen Schmerzen eingesetzt werden. Die schmerzhemmende Wirkung von CBD ist unglaublich nachhaltig und vielschichtig. Dabei wird CBD in der Regel sehr gut vertragen. Dies ist im Übrigen auch die Ansicht der Weltgesundheitsorganisation zur Wirksamkeit von CBD.[1]
Es gibt viele Krankheitsbilder, die chronische Schmerzen verursachen. Sehr häufig handelt es sich hier um Symptome, die von chronischen Entzündungen verursacht werden. Dazu zählen oftmals Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel Rheuma oder Arthrose. Bei beiden Erkrankungen sind chronische Entzündungen die Ursache für die Schmerzen. Diese Indikationen sind häufig alters bedingt, denn einige Hunderassen neigen im Alter zu Rheuma. Das ist für unsere kleinen Freunde natürlich sehr belastend und kann zu permanenten Schäden der Gelenke führen. Denn das Knorpelgewebe wird durch die Entzündung geschädigt. CBD greift hierbei ein, indem es die lokale Konzentration von Anandamid, einem Endocannabinoid, erhöht. Dadurch werden nachgeschaltete anit-entzündliche Prozesse in Gang gesetzt. Dies kann zur Verbesserung von chronisch andauernden Entzündungen führen.
CBD kann hier auf zwei Wegen helfen. Zuerst einmal gibt es eine nachgewiesen direkte Wirkung auf das Schmerzempfinden. Daher wird einem rheumatischen Hund unmittelbar Linderung zu seinen Leiden verschafft. Eine weitere sehr wertvolle Wirkung ist die Entzündungshemmung der Ursache. Denn CBD kann aktiv die Entzündungsreaktion verringern, indem es den Strom an Entzündungsbotenstoffen unterbricht. So wirkt CBD nicht nur symptomatisch, sondern auch ursächlich. Und das ist ein Vorteil, den viele synthetische Arzneimittel nicht bieten.[7]

Außerdem gibt es neben den aufgezählten Fakten auch noch einen weiteren Vorteil, der die Verwendung von CBD begleitet. CBD ist nicht Suchterzeugend. Würde man einen Hund oder einen Menschen zum Beispiel mit Opiaten zur Schmerzhemmung oder zur Beruhigung behandeln, könnte sich eine Abhängigkeit entwickeln. Dies ist bei CBD nachgewiesenermaßen nicht der Fall. Die WHO hat CBD eindeutig keine suchterzeugende Wirkung bescheinigt.[1]

Entzündungen

Viele CBD Nutzer wissen die entzündungshemmende Wirkung von CBD sehr zu schätzen. Vor allem da chronische Entzündungen oftmals die Ursache belastender Schmerzen sein können. Nämlich die Botenstoffkaskade, die der Körper benutzt, um Entzündungen zu steuern und zu unterbrechen. Das Praktische ist nun das Hunde und Menschen in dieser Hinsicht ähnlich funktionieren. Unsere Körper verwenden Zytokine, um Entzündungssignale zu transportieren. Bei Zytokinen handelt es sich um Signalstoffe aus Proteinen. CBD kann regulierend in diese Signalkette eingreifen und die Produktion von entzündungsfördernden Zytokinen hemmen. Damit greift es balancierend in die Immunkette ein.[8]

Schlafqualität

Die Verbesserung der Schlafqualität ist beim Menschen in vielen Untersuchungen gezeigt worden.[2] In einer Untersuchung wurden Menschen befragt, die CBD zu sich nahmen, und darauf dokumentiert wie sich die Qualität des Schlafes unter der Einnahme von CBD veränderte. In der Untersuchung kam heraus, dass der Schlaf um 25% erholsamer empfunden wurde. Nun kann man Hunde leider nicht zu ihrer Schlafqualität befragen, aber ihre Schlafprozesse gleichen den unseren. Und daher liegt es nahe, dass CBD einen genauso positiven Einfluss auf die Schlafqualität wie bei uns haben könnte. So kann CBD sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden der Vierbeiner im Alltag auswirken.[9]

Verdauungsprobleme

CBD kann einen protektiven Effekt auf unsere Verdauungsorgane ausüben. Es gibt Untersuchungen im engen Zusammenhang mit der Verdauung und CBD. Wie eingangs beschrieben befinden sich CB1 Rezeptoren unter anderem auch im Verdauungssystem. Hier sind einige sehr aufschlussreiche Entdeckungen gemacht worden. Zunächst gibt es entzündliche Krankheiten des Verdauungssystems, sogenannte chronische entzündliche Darmerkrankungen oder CED. Wie im Namen schon inbegriffen handelt es sich hier um Entzündungsprozesse, an denen natürlich auch Zytokine beteiligt sind. CBD hemmt die Ausschüttung der entzündlichen Zytokine und schützt damit die Verdauungsorgane. Zudem hat die Studie weiterhin gezeigt, dass CBD die Sekretolyse im Darm erhöht. Die Sekretolyse ist die Produktion von Flüssigkeit.[4]

Hautprobleme

CBD hilft bei entzündlichen Hautkrankheiten, denn Entzündungsprozesse in der Haut werden auch durch entzündungsfördernde Zytokine gesteuert. Dermatitis und Ekzeme werden von solchen Entzündungen begleitet. Hier ist die Abschwächung der Entzündung sehr wichtig und so kann CBD auch hier helfen. Zudem kann man CBD bei entzündlichen Hautkrankheiten, oberflächlich auftragen. So kann CBD durch die Haut an die betroffenen Stellen gelangen.[10]

Epilepsie

CBD hilft nachgewiesener Maßen epileptische Anfälle zu reduzieren. Es gibt sogar Formen von Epilepsie bei denen ausschließlich CBD hilft. Aus diesem Grund gibt es Medikamente gegen Kinderepilepsie auf CBD Basis. Medizinische Studien belegen, dass CBD die Häufigkeit und die Anzahl epileptischer Anfälle reduzieren kann. Für Hunde, die an Epilepsie leiden, kann CBD hilfreich sein, um die Häufigkeit und die Schwere der Anfälle effektiv zu reduzieren. Leidet Ihr Hund an Epilepsie und sie wollen Ihm eine natürliche Alternative ausprobieren sollten Sie in jedem Fall mit dem Tierarzt sprechen.[5]

Wie verabreiche ich meinem Hund CBD ?

Zur Verabreichung von CBD stehen einem Hundehalter verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Oftmals wird CBD auf dem oralen Weg verabreicht. Dafür kann man CBD Öl einfach auf ein Leckerli tropfen. Das hat auch den Vorteil, dass man genau kontrollieren kann wie viele Tropfen der Hund eigentlich bekommt. Eine andere Variante ist es das CBD Öl direkt auf die Zunge oder unter die Zunge des Hundes zu tropfen. Diese Form der Applikation lässt sich gut dosieren und bietet einen zusätzlichen Vorteil. CBD kann durch die Schleimhäute in den Körper übergehen und wirkt so sehr viel schneller und effektiver. Bei Hautproblemen oder entzündlichen Hautkrankheiten kann CBD auch oberflächlich angewendet werden. Dafür kann man handelsübliches CBD Öl einfach auf die Haut tropfen und einmassieren. CBD kann über die Haut so direkt am gewünschten Ort seine Wirkung entfalten.
Um die Effektivität einer Behandlung mit CBD zu erhöhen, lohnt es sich über ein sogenanntes Vollspektrum Öl nachzudenken. Hierbei ist das therapeutische Fenster besser. Dies bedeutet, dass eine gleiche Wirkung mit einer geringeren Gesamtmenge an CBD möglich wird. Allgemein wird dies als der Entourage Effekt bezeichnet. Nutzhanf enthält nämlich neben CBD auch weitere Cannabinoide sowie verschiedene Terpene. Beide Stoffgruppen interagieren mit dem Endocannabinoidsystem der Hunde und scheinen gemeinsam eine bessere Wirkung zu erzielen.

Dosierung

Bei der Dosierung sind Hunde und Menschen sich sehr ähnlich, denn beide sollten gleich vorgehen. Wenn man noch keine Erfahrung mit CBD hat, gibt es eine grundsätzliche Vorgehensweise die empfehlenswert ist. Man beginnt mit einem bis drei Tropfen Öl. Ein vorteilhafter Einnahmezeitpunkt ist gegen Ende des Tages.
Bei der Dosierung ist es wichtig zu wissen, dass viel nicht viel hilft. Denn es gibt einen sogenannten individuellen Sweetspot, bei dem CBD am effektivsten wirkt. Diese Dosierung erzielt die optimale Wirksamkeit und ist beim Hund und beim Mensch individuell und muss durch vorsichtiges Steigern der Dosierung entdeckt werden.
Zu der Anwendung von CBD gibt es noch einige wichtige Hinweise, die zu beachten sind. Wenn der Hund schon Medikamente bekommt, sollte man vor der Einnahme den Tierarzt zu Rate ziehen. Dieser kann einen optimal zur Anwendung und möglichen Wechselwirkungen beraten.

Zusammenfassung

CBD ist ein Stoff mit einem großen medizinischen Potenzial und vielen Anwendungsgebieten. Es eignet sich zur Unterstützung vieler alters- und krankheitsbedingten Symptomen. Die WHO Schlussfolgerte in Ihrem Gesundheitsreport von 2018.

  1. Bei vielen Krankheitsbildern wirksam ist und dringend weiter erforscht werden sollte.
  2. Keine Gefahr für Mensch und Tier darstellt, da es ein hohes Sicherheitsprofil besitzt.
  3. Zu keinerlei Suchtentwicklung führt.
  4. Nicht psychoaktiv ist.

CBD ist in der Lage mit unserem und dem Endocannabinoidsystem der Tiere zu interagieren, weil unsere Körper selbst Endocannabinoide besitzen. So ist CBD ein sehr hilfreicher Stoff zur Unterstützung und zur Verbesserung unserer Lebensqualität und der unser vierbeinigen Freunde.

Schlusswort

Viele sind von Natur aus neuen Dingen skeptisch gegenüber eingestellt. Aber CBD ist keinesfalls neu, denn es wurde schon vor 4000 Jahren als Heilmittel für Mensch und Tier verwendet. Und daher stellen Menschen, die CBD zu sich nehmen auch die positive Wirkung fest. Auch wenn diese teilweise anekdotisch sind, gibt es sehr viele Studien, die die Wirkung belegen. Denn das Risiko ist gering und CBD ist einfach anzuwenden. Wir sind sehr gespannt, welche Erkenntnisse und potentielle Anwendungsmöglichkeiten sich aus der modernen Anwendungsforschung ergeben werden.

Quellen

  1. World Health Organization, Expert Comm. Drug Depend. 2018, 1, 4-7.
    CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report
  2. S. Pisanti et al., Pharmacology and Therapeutics 2017, 175, 133-150.
    Cannabidiol: State of the art and new challenges for therapeutic applications
  3. P. Nagarkatti, R. Pandey, S. A. Rieder, V. L. Hegde, and M. Nagarkatti, Future Medicinal Chemistry 2009, 1, 1333-1349.
    Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs
  4. M. A. Huestis, R. Solimini, S. Pichini, R. Pacifici, J. Carlier, and F. P. Busardò, Curr. Neuropharmacol. 2019, 17, 974–989.
    Cannabidiol Adverse Effects and Toxicity
  5. V. L. Hegde, U. P. Singh, P. S. Nagarkatti, and M. Nagarkatti, J. Immunol. 2015, 194, 5211-5222.
    Critical Role of Mast Cells and Peroxisome Proliferator–Activated Receptor γ in the Induction of Myeloid-Derived Suppressor Cells by Marijuana Cannabidiol In Vivo
  6. A. C. Campos, M. V. Fogaça, A. B. Sonego, F. S. Guimarães, Pharmacol. Res. 2016, 112, 119–127.
    Cannabidiol, neuroprotection and neuropsychiatric disorders
  7. K. Gyires and Z. S. Zádori, Curr. Neuropharmacol. 2016, 14, 935-951.
    Role of Cannabinoids in Gastrointestinal Mucosal Defense and Inflammation
  8. K. A. Rea et al., Phytochemistry 2019, 164, 162–171.
    Biosynthesis of cannflavins A and B from Cannabis sativa L
  9. M. E. Lynch and F. Campbell, Br J Clin Pharmacol. 2011, 72, 735-744.
    Cannabinoids for treatment of chronic non-cancer pain; a systematic review of randomized trials Keywords cannabinoids, chronic non-cancer pain, neuropathic pain, systematic review
  10. L. E. Ewing et al., Molecules 2019, 24, 1694.
    Hepatotoxicity of a Cannabidiol-rich cannabis extract in the mouse model

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