CBD Wirkung erklärt

CBD hat ein sehr breites Wirkspektrum. Dies liegt an der Interaktion mit unserem Endocannabinoidsystem. Doch welche Wirkungen sind in der Fachliteratur genau beschrieben und wie kommen diese zu Stande? Mehr in diesem Artikel.

M.Sc. Chemie und Geschäftsführer etoka
Zuletzt aktualisiert:  08.10.2021

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Frau mit Hand auf Brust
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Cannabis Sativa enthält sehr viele sekundäre Stoffwechselprodukte wie Cannabinoide, Terpene und Polyphenole. Alle diese Stoffe haben sehr interessante biologische Eigenschaften. Cannabinoide, auch Phytocannabinoide genannt, sind eine Stoffgruppe, die vornehmlich im Harz der Cannabispflanze vorkommen. Eine besondere Eigenschaft der Cannabinoide ist, dass sie mit dem körpereigenen Endocannabinoidsystem interagieren. Dadurch können Cannabinode grundlegenden Einfluss auf unser Immun- und Nervensystem nehmen. CBD hat so eine vielfältige Wirkung auf das Schmerzempfinden, Immun- und Nervensystem, weil das Endocannabinoidsystem an sehr vielen biologischen Prozessen beteiligt ist.[1]

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine medizinische Handlungsanweisung dar, er bietet lediglich einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Mit zuverlässigen Quellenangaben ist sichergestellt, dass die hier gemachten Angaben dem aktuellen Wissen der Hanfforschung entsprechen. Bitte informieren Sie sich über unseren Haftungsausschluss.

Inhaltsverzeichnis

Die Wirkung von CBD

Bei Cannabidiol, kurz CBD, handelt es sich um einen Naturstoff, welcher vermehrt im Harz der Cannabisblüte gebildet wird. Rein physikalisch schirmt CBD die Blüte vor schädlicher UV Strahlung ab und schützt vor Fressfeinden. CBD besitzt aber auch viele medizinische Eigenschaften, die sich der Mensch vermehrt zunutze macht. Aufgrund dieser der diversen Wirkung von CBD hat die Forschung im Bereich der Wirksamkeit in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Mittlerweile wissen wir viel mehr darüber wo CBD welchen Einfluss im menschlichen Körper ausübt und was das für uns Menschen bedeutet. Im folgenden Abschnitt erfahren Sie alle relevanten rechtlichen und medizinischen Unterschiede, die im Umgang mit Cannabinoiden in der Bundesrepublik Deutschland wichtig sind.

Unterschiede CBD und THC

Es gibt einige gravierende Unterschiede zwischen diesen beiden Substanzen, obwohl sie zu der gleichen Stoffgruppe gehören. Ein wichtiger Unterschied ist rechtlicher Natur. CBD ist vollkommen legal und THC ist ein illegales Betäubungsmittel. THC ist zwar durch das Betäubungsmittelgesetz verboten, aber für zum Beispiel CBD Produkte wurde ein Grenzwert festgelegt.[2] Wenn die Produkte nicht über 0,2% THC enthalten, dürfen sie ge- und verkauft werden. Es gibt noch erhebliche Unterschiede in der pharmakologischen Wirksamkeit. Denn THC zum Beispiel ist psychoaktiv, d.h. es nimmt Einfluss auf das Bewusstsein, in dem es ein künstliches Hochgefühl auslöst. Daher stammt auch die suchterzeugende Wirkung von THC. CBD besitzt diese Eigenschaften nicht. Es nimmt keinen Einfluss auf das Bewusstsein und besitzt kein Missbrauchspotential. Zudem wurde in Untersuchungen gezeigt, dass CBD keinen Einfluss auf das Herzkreislaufsystem nimmt und damit die Verkehrstüchtigkeit nicht einschränkt ist. [3]
CBD Nutzhanf THC haltiges Marijuana
Pflanzengattung Cannabis sativa Cannabis sativa
Hauptinhaltstoffe CBD, Terpene, Flavinoide THC, Terpene, Flavinoide
Rechtsstatus kein Betäubungsmittelstatus[4] Betäubungsmittel der Klasse I[2]
psychoaktiv nein[5] ja[1]

Endocannabinoidsystem

Das Endocannabinoidsystem ist im gesamten Körper verteilt und erhielt seinen Namen durch die Entdeckung der Cannabinoide (endo ist griechisch und bedeutet innen). Es wurden nämlich die Endocannabinoide, also unsere körpereigenen Harmone/Transmittermoleküle, erst nach den Phytocannabinoide, Stoffe aus Cannabis wie CBD und THC die mit unserem Endocannabinoidsystem interagieren, entdeckt. Es handelt sich somit um ein biologisches System, das aus Botenstoffen und Cannabinoid Rezeptoren zusammengesetzt ist. Die Botenstoffe nennt man Endocannabinoide und sie sind strukturell den Cannabinoiden sehr ähnlich. Durch diese Ähnlichkeit können Cannabinoide an den Endocannabinoid Rezeptoren wirken. Es gibt zwei Sorten von Cannabinoid Rezeptoren (CB).
Der CB1Rezeptor befindet sich vornehmlich in Nervenzellen wie Kleinhirn, Basalganglien und Hippocampus, aber auch im peripheren Nervensystem wie zum Beispiel in den Verdauungsorganen. Der CB2Rezeptor findet sich in Zellen des Immunsystems und den Zellen, die am Knochen auf- und abbau beteiligt sind.[6]

Wie wirkt CBD?

CBD wirkt über das Endocannabinoidsystem, aber im Gegensatz zu THC bindet es nicht direkt an den CB1- und CB2-Rezeptoren. Es wirkt eher indirekt durch die Blockierung der Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH). Dieses Enzym baut nämlich unser körpereigenes Endocannabinoid Anandamid ab. Für weitere Informationen empfehlen wir hier unseren Artikel über die Cannabinoide. Weiterhin blockiert es auch Enzyme, die für den Transport unserer Endocannabinoide verantwortlich sind. Das Gesamtresultat ist somit eine Erhöhung der Konzentration der Endocannabinoide an unseren CB1 und CB2 Rezeptoren.[7]
Weiterhin ist CBD ein Antagonist des CB1-Rezeptor. Dies bedeutet, dass es die Stimulation des CB1 Rezeptors durch Agonisten, also Stoffe, die den Rezeptor aktivieren, verhindert. Dadurch lässt sich auch die antipsychotische Wirkung im Gegensatz zu THC erklären. Die Fachliteratur geht somit davon aus, dass die positiven Effekte von CBD vor allem über die Stimulation des CB2-Rezeptors kommen. Das spannende hierbei ist, dass der Rezeptor hierbei durch Anandamid, ein Endocannabinoid, aktiviert wird.
Interessanterweise interagiert CBD mit weiteren Rezeptoren. Insgesamt kann CBD somit Einfluss auf die Schmerzempfindung, Emotionen und Entzündungen nehmen.[8]
Die Anwendung von CBD Ölen und was man beachten sollte, diskutieren wie in unserem Artikel zur CBD Öl Dosierung [link].

Was sagt die aktuelle Forschung?

Durch die fehlende psychoaktive Wirkung, dem guten Sicherheitsprofil und nachgewiesener pharmakologischer Wirkung bei Epilepsie, Autoimmunerkrankungen und Arthritis, ist CBD zweifellos ein sehr interessanter Kandidat für die moderne Medizin. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass CBD eine beruhigende Wirkung auf Mensch und Tier ausübt.[1]

Wo wirkt CBD?

Im Immunsystem

CBD ist in der Lage akute Entzündungsreaktionen zu beeinflussen. Bei einer Entzündung werden viele Teile des Immunsystem aktiv. Die Aktivierung der Immunreaktion passiert zum Beispiel durch Botenstoffe wie Zytokine. Das sind Signalproteine, die ausgeschüttet werden, wenn eine Entzündung stattfindet. In Untersuchungen wurde gezeigt, dass CBD die Produktion von Zytokinen verringern kann und damit die Entzündung aktiv abschwächt. Dies ist vor allem für Krankheitsbilder interessant, bei denen eine Entzündung zugrunde liegt. Unter diese Kategorie fallen viele Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel MS, Arthritis und Rheuma. Eine weitere interessante Eigenschaft von CBD ist in diesem Zusammenhang die Fähigkeit die Anzahl der natürlichen Killerzellen zu erhöhen. So kann CBD gleichzeitig entzündungsfördernde Botenstoffe reduzieren und die Aktivität des Immunsystems verbessern.[9]

Im Nervensystem

Neuroprotektiv

Vorklinische Untersuchungen zeigen, dass CBD neuroprotektiv, antioxidativ, schmerzhemmend und beruhigend wirkt. [5] Verschiedene Untersuchungen weisen darauf hin, dass CBD neuronale Strukturen und Funktionen beschützt und das sowohl in Zellkulturen als auch in Tiermodellen von neurodegenerativen Krankheiten wie zum Beispiel Parkinson, Alzheimer, Schlaganfälle und Multiple Sklerose. Die antioxidativen Eigenschaften werden dabei nur bedingt von den CB Rezeptoren gesteuert. CBD hat noch einige andere Wirkmechanismen wie es ein antioxidatives Milieu erschaffen kann. CBD hat neuroprotektive Eigenschaften durch die verstärkte Expression von antioxidativen Genen verhindert CBD das entzündungsbedingte Absterben von Nervenzellen. In Tiermodellen mit Ratten wurde gezeigt, dass im Zytosol die Konzentration von mRNA, die  Proteine für antioxidative Systeme codiert, sinkt, wenn CBD anwesend war.[1]
Ein Teilaspekt vieler neurodegenerativer Erkrankungen wie Alzheimer ist oxidativer Stress an den Nervenzellen. CBD ist in der Lage diesem Stress direkt als Antioxidant entgegen zu wirken.[10]

Angstlösend

Es gibt noch zwei weitere Effekte die CBD auf das Nervensystem ausübt. CBD hat eine beruhigende und angstlösende Wirkung. Dies wurde in praktischen Untersuchungen von Menschen mit Lampenfieber getestet. In diesem Versuchsaufbau sollten Menschen mit Lampenfieber einen Vortrag halten. CBD half den Probanden weniger Angst und Aufregung vor und während des Vortrags zu empfinden.[11]

Mild Antidepressiv

Auch wird intensiv an der antidepressiven Wirkungsweise geforscht. Im Tiermodell gab es bereits erste Hinweise auf antidepressive Wirkungen. Hier half CBD die Motivation von Ratten zu steigern und neue Erfahrungen in unbekannten Bereichen zu machen. Bei den Ratten handelte es sich um einen Stamm der genetisch zu Depressionen neigt. Diesen Ratten fehlt genau wie depressiven menschlichen Patienten die Motivation neue Erfahrungen zu machen.
Weitere Untersuchungen gaben Hinweise, dass CBD eine positiven Einfluss auf Angst- und Panikstörungen sowie der Posttraumatischen Belastungsstörung haben könnte.[12]

CBD und das Herzkreislaufsystem

Grundsätzlich ist es so, dass CBD über verschiedene Signalwege die Entspannung der Blutgefäße beeinflussen kann. Diese Wirkung bezeichnet man auch als vasorelaxierend. Zum Beispiel durch die Erhöhung des Botenstoffes Stickoxid, welcher zu einer Entspannung der Gefäße führt. Diese Untersuchungen wurden allerdings nicht am lebenden System durchgeführt. Denn in praktischen Untersuchungen am Menschen wurde kein blutdrucksenkender Effekt gemessen.[1]

Mögliche Anwendungsgebiete von CBD

Disclaimer:

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine medizinische Handlungsanweisung dar, er bietet lediglich einen Überblick über den aktuellen Wissensstand. Mit zuverlässigen Quellenangaben ist sichergestellt, dass die hier gemachten Angaben dem aktuellen Wissen der Hanfforschung entsprechen. Bitte informieren Sie sich über unseren Haftungsausschluss.

CBD und Alzheimer

Alzheimer ist eine neurodegenerative Krankheit, die das Erinnerungsvermögen von Betroffenen angreift. Dabei bilden sich im Gehirn sogenannte Amyloid Plaques. Diese Plaques provozieren oxidativen Stress und die Ausschüttung von proentzündlichen Zytokinen (entzündungsfördernde Eiweiße). Durch diese Vorgänge wird die weitere Bildung von Amyloid Plaques gefördert. Die hohen Entzündungswerte verhindern auch gleichzeitig, dass die Plaques wieder abgebaut werden können. Zudem ist die Alzheimer Krankheit noch nicht bis zur Gänze verstanden, denn bis heute ist nicht geklärt, ob die Amyloid Plaques Ursache oder Konsequenz der Krankheit sind. In einigen Untersuchungen wurde allerdings gezeigt, dass CBD die schädliche Wirkung der Amyloid Plaques abschwächen kann. Die Forscher stellten hier die Hypothese auf, dass es eine kombinierte Wirkung aus der antioxidativen und entzündungshemmenden Wirkung von CBD sei.[13]

CBD bei der Parkinson´schen Krankheit

Bei Parkinson handelt es sich um eine Krankheit, die sich dadurch auszeichnet, dass es zu einem langsamen Absterben der Dopaminneuronen kommt. Damit verbunden sind Störungen im Bewegungsablauf und sogenannter Tremor. Parkinson wird standardgemäß mit der Substanz Levodopa behandelt. Die Therapie verliert jedoch durch einen Gewöhnungseffekt mit der Zeit ihre Wirksamkeit. In einer Untersuchung am Tiermodell konnte gezeigt werden, dass CBD die Regeneration der Dopaminreserven erfolgreich unterstützen kann. Der neuroprotektive Effekt wird, wie auch in anderen Untersuchungen bestätigt, der antioxidativen Wirkungsweise zugrunde gelegt. Eine Untersuchung die an Erkrankten mit Parkinson durchgeführt wurde, beschreibt die Wirkung von CBD auf den Schlaf der Erkrankten. Bei Parkinson kann es vorkommen, dass in den sogenannten REM Phasen des Schlafens, also den Tiefschlafphasen, Verwirrtheitszustände mit aggressivem Verhalten auftreten. Da CBD die Tiefschlafphasen positiv beeinflussen kann, wurden die Patienten besonders auf dieses Verhalten untersucht. In den 6 Wochen des Untersuchungszeitraums wurde bei den Probanden kein aggressives oder verwirrtes Verhalten beobachtet. Diese Untersuchungen lassen vermuten, dass CBD bei der Parkinson´schen Krankheit ein Potential als Therapieunterstützung besitzt.[14]

CBD bei Multipler Sklerose

Bei Multipler Sklerose (MS) handelt es sich um eine neurodegenerative Autoimmunkrankheit bei der es zu entzündlichen Immunreaktionen an den Nervenzellen kommt. Das Krankheitsbild verläuft Schubweise und ist mit einem Symptombild verbunden, dass so unterschiedlich sein kann, dass MS auch als die Krankheit mit den 1000 Gesichtern bezeichnet wird. Mit der Krankheit gehen starke Entzündungsschübe einher. Diese betreffen unter anderem die Myelinscheiden der Nervenzellen. Dadurch entstehen die unwillkürlichen Spastiken der Bewegungsmuskulatur, welche auch als Tremor bezeichnet werden. Viele Patienten verwenden Cannabis als Selbstmedikation, um den Symptomen, insbesondere dem Tremor, Einhalt zu gebieten. Ein weiteres Merkmal der MS Schübe sind depressive Episoden. Gepaart mit einer antidepressiven Komponente könnte CBD eine hilfreiche Ergänzung zu den bestehenden Therapieformen sein. Viele Untersuchungsberichte und Anekdoten von Betroffenen lassen die Vermutung zu, dass CBD den Betroffenen helfen kann.[1][15]

CBD und Epilepsie

Die Krankheit der Epilepsie ist mit wiederkehrenden unkontrollierten Krampfanfällen verbunden. Grund für diese Krampfanfälle sind plötzliche massive neuronale Entladungen durch die es zu unkontrollierten Muskelkrämpfen und der Beeinträchtigung des Bewusstsein kommen kann. CBD hat sich vor allem bei behandlungsresistenter Epilepsie bei Kindern als besonders wirksam hervorgetan. Aus diesem Grund wird CBD erfolgreich zu Behandlung von Epilepsie eingesetzt.[16]

Zusammenfassung

Cannabidiol, kurz CBD, ist ein Stoff aus dem Harz der Cannabispflanze. CBD ist eine legale Substanz mit vielen positiven Eigenschaften für die Gesundheit. Außerdem beeinträchtigt CBD nicht das Bewusstsein oder die Fahrtüchtigkeit und ist damit absolut alltagstauglich und gut verträglich. Der THC Gehalt eines CBD Produktes sollte dabei unter 0,2%  liegen. Die Wirkung von CBD findet im Endocannabinoidsystem über die Erhöhung der lokalen Konzentration des Endocannabinoids Anandamid statt. Somit kann CBD über das Nervensystem entspannend, schmerzhemmend oder antidepressiv und gleichzeitig antientzündlich wirken. Dadurch hat CBD für sehr viele Krankheitsbilder ein medizinisches Potential.

Schlusswort

Es ist etwas mehr als 50 Jahre her, dass CBD zum ersten Mal als Naturstoff extrahiert wurde. Seit der erstmaligen Extraktion von CBD wurden auch viele andere Substanzen gefunden, die zur Stoffgruppe der Cannabinoide zählen. Mit fortschreitender Technologie in der chemischen Analytik werden wir immer mehr neue Cannabinoide entdecken und durch die wachsende Akzeptanz der Behörden gegenüber der Cannabispflanze wird die Forschung einfacher sein. So werden wir ihre Wirkung immer besser verstehen und neue Möglichkeiten der Anwendung finden. Am Ende wird die ganze Gesellschaft davon profitieren, wenn das Grundwissen über die Möglichkeiten der Naturstoffmedizin immer größer wird.

Quellen

  1. S. Pisanti et al., Pharmacology and Therapeutics, 2017, 175, 133-150.
    Cannabidiol: State of the art and new challenges for therapeutic applications
  2. Bundesamt der Justiz und für Verbraucherschutz, 1981, 1-58.
    Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln
  3. World Health Organization, Expert Comm. Drug Depend. 2018, 1, 4-7.
    CANNABIDIOL (CBD) Critical Review Report
  4. Gerichtshof der Europäischen Union, Pressemitteilung 2020, 141, 20-22.
    PRESSEMITTEILUNG Nr. 141/20 Luxemburg, den 19. November 2020
  5. D. A. Argueta, C. M. Ventura, S. Kiven, V. Sagi, and K. Gupta, Frontiers in Pharmacology 2020, 11, 561.
    A Balanced Approach for Cannabidiol Use in Chronic Pain
  6. P. Nagarkatti, R. Pandey, S. A. Rieder, V. L. Hegde, M. Nagarkatti, Future Medicinal Chemistry 2009, 1, 1333-1349.
    Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs
  7. K. Gyires and Z. S. Zádori, Curr. Neuropharmacol. 2016, 14, 935-951.
    Role of Cannabinoids in Gastrointestinal Mucosal Defense and Inflammation
  8. F. Grotenhermen, E. Russo, and A. W. Zuardi, Cannabis and Cannabinoid Research 2016, 2, 102-112.
    Even High Doses of Oral Cannabidiol Do Not Cause THC-Like Effects in Humans: Comment on Merrick et al. Cannabis and Cannabinoid Research
  9. A. M. Malfait. R. Gallily, P. F. Sumariwalla, A. S. Malik, E. Andreakos, R. Mechoulam, M. Feldmann, Proc Natl Acad Sci U S A 2000, 15, 9561-9566.
    The nonpsychoactive cannabis constituent cannabidiol is an oral anti-arthritic therapeutic in murine collagen-induced arthritis
  10. S. Atalay, I. Jarocka-karpowicz, and E. Skrzydlewskas, Antioxidants 2020, 9, 21.
    Antioxidative and anti-inflammatory properties of cannabidiol
  11. C. Larsen and J. Shahinas, J. Clin. Med. Res 2020, 12, 129-141.
    Dosage, Efficacy and Safety of Cannabidiol Administration in Adults: A Systematic Review of Human Trials
  12. R. Linge et al., Neuropharmacology 2016, 103, 16-26.
    Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: Role of 5-HT1A receptors
  13. V. L. Hegde, U. P. Singh, P. S. Nagarkatti, and M. Nagarkatti, J. Immunol. 2015, 194, 5211-5222.
    Critical Role of Mast Cells and Peroxisome Proliferator–Activated Receptor γ in the Induction of Myeloid-Derived Suppressor Cells by Marijuana Cannabidiol In Vivo
  14. J. Flygare and B. Sander, Semin. Cancer Biol. 2008, 18, 176–189.
    The endocannabinoid system in cancer-Potential therapeutic target?
    C. J. O. Miecinski and H. A. Ramaki, Biol Pharm Bull. 2011, 34, 1252–1256.
    Cannabidiol-2,6-dimethyl ether as an Effective Protector of 15- Lipoxygenase-Mediated Low-Density Lipoprotein Oxidation in Vitro
    A. C. Campos, M. V. Fogaça, A. B. Sonego, F. S. Guimarães, Pharmacol. Res. 2016, 112, 119–127.
    Cannabidiol, neuroprotection and neuropsychiatric disorders

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